Archive for the ‘Echt tierisch’ Category

Sandhasen & Steinläuse

Montag, Juni 16th, 2008

Kleine heraldische Herleitung fuer geneigte Blogpostkonsumenten.

Ein Sandhase ist ein Sandhase und real nicht existent.

Das Wappentierchen ist eine – wie ich finde – gelungene Umdeutung des Kahler Ameisenlöwens, einem carnivoren Insekt, das Kahler Sandbunker als natuerliches Habitat betrachtet.

Nur, so ein Kaefer macht sich nicht besonders neben dem Mainzer Rad im Kahler Wappen. Der Sandhase hingegen schon.

Und sieht auch noch gut aus…

… wie viele Kahler…

Ausgefuchstes

Samstag, Mai 31st, 2008

Zum Abschied gab’s gestern Ausgefuchstes vom Feinsten und das Kostbarste vom Fuchs: Seine und Ihre Zeit.

Hier die Übersicht der edlen Zeitspender, den Spendern sei ein Trulala:

  • Bayrischer Baufuchs    500 €
  • Polnische Baufüchsin    500 €
  • Saarländer Kochfuchs    750 €
  • Pfälzer Art-Füchsin    625 €
  • Expatrierte Edelfüchsin    1.000 €
  • Ruhrpott-Füchsin    1.000 €
  • Persische Zauberfüchsin    1.000 €
  • Perücken-Füchsin  1.000 €
  • Frankfurter Füchsin    1.000 €
  • Head of Fox Intelligence    1.000 €

Die Gesamtsumme von 8.375 €  sind excl. Steuern und Reisekosten. Die Fuchsfamilie freut sich auf Anschlußprojekte am anderen Ende der Welt.

3 gramme or how to scale a budgie

Donnerstag, Mai 8th, 2008

Im Frühjahr erreichen nicht nur ausgewachsene Berater ihr persönliches Höchstgewicht, sondern auch weiß-blaue Edelsittiche. Doch wie kann man die gefühlte Gewichtszunahme beim Federvieh nachweisen?

Eine Variante wäre das Käfigwiegen mit und ohne Insasse. Ich persönlich favorisiere die „on the fly“-Methode. Hierbei wird ein für den Sittich faszinierender Gegenstand, z.B. grüne Plastikverschlusskappe, auf die Briefwaage gelegt … tja und der Rest ergibt sich nach 2 Minuten Show.

Der Bursche hat tatsächlich 3 Gramm zugelegt und wiegt stolze 55 Gramm.

Bella Rossa

Montag, April 7th, 2008

Heute habe ich etwas Kategorienübergreifendes getan:

  • Etwas Nostalgisches, was mich an Berlin und einen wahrhaftig schönen Controller erinnert
  • Etwas Pfiffiges, was sich nur eine Consul-Tante traut
  • Etwas Tierisches, weil sie - soeben auf den Namen Bella Rossa getaufte - echt Hummeln im Hintern hat
  • Etwas für die Füße, denn die werden von nun an geschont
  • Etwas Gefühltes, das mich in einen Adrenalinrausch versetzt hat
  • Etwas für eine sommerliche Landpartie an den Bad Kahler Ostseestrand
  • Etwas Pitchiges, denn nur wer wagt, gewinnt
  • Etwas für Zahlenfetischisten: 50
  • Etwas für das Frankfurter Flair

Na, erraten?

Memento canis

Sonntag, März 30th, 2008

Heute am Welt-Pudel-Tag gilt es eine Lanze zu brechen für all die geliebten und geschmückten Vier-(Plüsch)-Beiner. Keiner Hunderasse ist so zäh, so reisetauglich, so weltläufig ;-) wie der Königspudel. Besondere Meriten hat sich in den vergangenen Jahren die Pudeldame Brigitte (sprich Bri’schitt) erworben. Sie, geboren 2001 in HongKong, mit einem reinrassigen Stammbaum, ausgesetzt vor einer „Butik“ in Hamburg und adoptiert von einer gewissen Pinkbloggerin, ist ein echter Show Dog.

Nach Ausflügen ins frivole Las Vegas, einem Blick auf das Monument Valley, Trips an die mallorquinische, kretische und deutsche Küste ist sie nun in 2007 um eine Reiseerfahrung reicher und empfiehlt mit stets gespitzten fluffigen Pudelohren: In Kyotos Lustgarten am silbernen Pavillon lässt es sich vortrefflich sonnen. Wuff!

Japanische Austern

Mittwoch, März 19th, 2008

Irgendwie ungewöhnlich: Alles Meeresgetier wird in Japan roh verzehrt. Wirklich alles? Nein, eine Ausnahme begleitet auch hier die Regel. Die Auster wird gegrillt oder als Tempura frittiert. Das Ergebnis ist äußerst wohlschmeckend, erinnert an Kalbsfleisch (wie bereits bei der Jakobsmuschel) und der tatsächlich existente Eigengeschmack wird durch eine leichte Mayonaise noch intensiviert.
Und: Erschwinglich sind die Tempura-Austern ebenfalls. Fünf Aufgespießte gibt es bereits ab 450 Yen.
Daher mein Aufruf: Setzt dem teuflischen Austernmord mit Zitronensaft ein Ende. Frittiert sie!

Andrea Manekineko

Montag, März 17th, 2008

“Die Besonderheit der “Andrea Manekineko” liegt in ihrer Pfote bzw. Hand. Je nachdem welche der Pfoten erhoben ist, kommt ihr eine unterschiedliche Bedeutung zu. Die erhobene linke Pfote bedeutet das Einbringen (Heranwinken) einer großen Kundschaft. Die erhobene rechte Pfote steht als Symbol für Reichtum und Glück.
Japanische Geschäftleute sind sehr abergläubisch. In fast allen Geschäften und Restaurants befinden sich in Japan am Eingang Glücksbringer, um Kunden und ein erfolgreiches Geschäft heranzulocken. Zu den bekanntesten und wegen des hübschen Aussehens besonders beliebten Glücksbringern gehört in Japan die Andrea Manekineko (jap. “Heranwinkende Katze”).”

Und das Tollste zum Schluß: Die Andrea Manekineko gibt es jetzt auch in Frankfurt. Winke, winke.