Seit geschlagenen vier Monaten liegen die Maennersachen bei mir herum. Nahe meinem Allerheiligsten. Und, was mache ich damit?
Zerbruete mir das Hirn, wie ich diese Geschichte verblogge.
Diesmal soll es schmutzig werden. Genauer gebloggt blutig. Es geht um die Wurst und andere sehr phallische Dinge… in den Maennersachen von Franz Xaver Kroetz. Habe mich doch tatsaechlich waehrend eines Berlinbesuchs im April in ein derbes Schauspiel vom Franz verirrt. Selten so wenig Zuschauer gezaehlt (10, zehn!), selten soviel Blut gesehen (zum Glueck Theaterblut), selten so gegen den Sekundenschlaf angekaempft. Maennersachen halt.
Ich will es gar nicht im Detail beschreiben, waere der Worte nicht wert. Aber in verkuerzter Form als Frauensachen persiflieren:
Stahlflechterin trifft auf haesslichen Metzger mit Katze. Aus Liebe zu Ihr beginnt er Stahl zu flechten, bereitet die Katze à la Peking (im Vogelnest) zu und traegt fortan Brusthaare und Seidenstruempfe.
Fazit: Frau muesste ihre Leber ins Koma saufen, um nur annaehernd den geistigen Tiefflug von F.X. Kroetz zu touchieren. Mein großes Kompliment gilt den beiden Schauspielern Michael F. Stoerzer (kurzfristig eingesprungen) und Claudia Steiger. Das ist ware Kunst, so etwas zu schauspielern.