Archive for the ‘Berlin von weitem’ Category

Ein Pfund Charakter bitte!

Mittwoch, August 20th, 2008

Schade, dass man Charakter nicht kaufen kann.

So ein gutes Pfund Charakter wäre das ideale Gastgeschenk. Und - wahrscheinlich - würde ich mir für magere Zeiten (!) einen Vorrat anlegen. Frau weiß ja nie.

Es geht uns um die Wurst

Freitag, August 15th, 2008

… Vor Nährbänken und Kühlschränken der Republik zeigt sich des Fischer’s Kern: Der Kerl ist süchtig nach Wurst und Brot.

Genau wie ich.

Selten war er mir hier so symphatisch. Mein persönlicher Wurstbrotindex zeigt am tiefsten Punkt Bayerns die Höchstpunktzahl 10,0. Wellington kommt auf 5,5 (wg. Schinken), Troyes auf 7,5 (delikate Terrine) und Kyoto auf 6,3 (Kobebeef hauchzart).

Wenn ich auswandere, dann nur mit meinem persönlichen Hausmetzger. Hangschweine finden sich ja überall ;)

Maennersachen

Sonntag, August 10th, 2008

Seit geschlagenen vier Monaten liegen die Maennersachen bei mir herum. Nahe meinem Allerheiligsten. Und, was mache ich damit?

Zerbruete mir das Hirn, wie ich diese Geschichte verblogge.

Diesmal soll es schmutzig werden. Genauer gebloggt blutig. Es geht um die Wurst und andere sehr phallische Dinge… in den Maennersachen von Franz Xaver Kroetz. Habe mich doch tatsaechlich waehrend eines Berlinbesuchs im April in ein derbes Schauspiel vom Franz verirrt. Selten so wenig Zuschauer gezaehlt (10, zehn!), selten soviel Blut gesehen (zum Glueck Theaterblut), selten so gegen den Sekundenschlaf angekaempft. Maennersachen halt.

Ich will es gar nicht im Detail beschreiben, waere der Worte nicht wert. Aber in verkuerzter Form als Frauensachen persiflieren:

Stahlflechterin trifft auf haesslichen Metzger mit Katze. Aus Liebe zu Ihr beginnt er Stahl zu flechten, bereitet die Katze à la Peking (im Vogelnest) zu und traegt fortan Brusthaare und Seidenstruempfe.

Fazit: Frau muesste ihre Leber ins Koma saufen, um nur annaehernd den geistigen Tiefflug von F.X. Kroetz zu touchieren. Mein großes Kompliment gilt den beiden Schauspielern Michael F. Stoerzer (kurzfristig eingesprungen) und Claudia Steiger. Das ist ware Kunst, so etwas zu schauspielern.

Summer edition no 10: Just do it!

Montag, Juli 21st, 2008

Aha. That’s the secret and missing link between me and my sneakers.

I’m a just doing person and they are just-do-it shoes.

And so we finally found us some years ago in Volkspark Friedrichsheim.

Summer edition no 9: Doable? Doable!

Samstag, Juli 12th, 2008


Heh?

Did I got something wrong?

The word of the day is doable. Sounds a little bit frenchie.

Reminds me of word of 2003 (“Getötete Tankstellen”).

Feels like Erlebnis-Controlling. Even better.

The best-run businesses are run by Frenchmen ;-)

 

 

 

Viel-Falter

Samstag, April 19th, 2008

In Berlin gibt es nicht nur den legendären papiernen Viel-Falter Dussmann’scher Prägung, sondern auch zauberhafte, schrullige und bunt gezeichnete Tag- und Nachtfalter. Die schönsten Exemplare habe ich vor kurzem in Schöneberg und Friedrichshain gesichtet… und genüsslich auf meiner internen Festplatte memoriert.

Muss wieder eine Weile reichen.

 


Feld-Studien und Eselsbrücken im Kiez

Freitag, April 18th, 2008

Als Teilzeitberliner gerät frau immer wieder in Verzückung bei der Sichtung bis dato unbekannter Kieze. Ganz neu auf meiner Feld-Studien-Liste der …. Mist. Wie hieß er doch gleich? Nicht Frühling, nein auch nicht Sommer, ha: Der Winterfeldtplatz in Schöneberg bietet Samstags genau die richtige Mischung aus Autochtonen und Anderen.

Ganz in der Nähe lockt die zweite Dependence von Int’veld die Schokomanen mit feinsten Gaumenschmeichlern. Ein echtes Must-Taste!